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Sonntag, 10. Mai 2015

Chicago

Vor genau einem Jahr kam ich von meinem Chicago-Austausch zurück. Ich war dort für fast drei Wochen und habe viele Erfahrungen gesammelt. Außerdem konnte ich mal eine High School von innen sehen, das hatte ich mir schon seit Ewigkeiten mal gewünscht. Natürlich war ich auch Shoppen, neben Klamotten auch ein bisschen Kosmetika. Es ist zwar schon eine Weile her, aber ein paar Sachen möchte ich trotzdem noch vorstellen. 


Bei Bath & Body Works kaufte ich mit vier kleine Desinfektionsmittel. Zwei sind inzwischen schon aufgebraucht, zwei habe ich noch. Das linke heißt Paris Amour ist pink und glitzert. Das andere heißt Vanilla Berry Sorbet und riecht mega lecker. Beide enthalten 29 ml. Ich habe eigentlich immer ein Desinfektionsmittel dabei, falls ich mal was esse und kein Waschbecken in der Nähe ist. Die amerikanischen gefallen mir sehr gut, ich mag die verschiedenen Designs und der Geruch ist auch fast immer sehr angenehm. Eins kostet 1,75 Dollar, also ungefähr 1,50€.


Ich kaufte mir außerdem eine Steam Cream. Ich war so begeistert von dem Design der Dose, ich habe sie immer noch obwohl die Creme schon leer ist. Sie hat 18 Dollar gekostet, also nicht gerade wenig, aber die Creme hat mir wirklich gefallen. Sie kann für Hände, Gesicht und Körper benutzt werden und soll für alle Hauttypen geeignet sein. Außerdem ist sie vegan. Ich war erst etwas besorgt, weil mir die Creme etwas reichhaltig vorkam und ich besorgt war, da meine Mischhaut schnell Pickel sprießen lässt. Allerdings war meine Sorge unbegründet, meiner Haut tat die Creme richtig gut, sie war schön mit Feuchtigkeit versorgt und mit Hautunreinheiten hatte ich auch keine Probleme. Sie war auch wirklich für den ganzen Körper geeignet. War also kein Fehlkauf und die Dose wird mich immer an die schöne Zeit erinnern.


Bei Victoria Secret holte ich mir neben Kleidung auch noch einen glossigen Lipbalm. Er riecht und schmeckt sehr stark nach Erdbeere, eigentlich sehr lecker, nur fällt es mir manchmal schwer meine Zunge von meinen Lippen zu lassen. Aufgetragen glänzen meine Lippen sehr schön, allerdings ist er nicht so pflegend. Wobei Victoria Secret ist ja auch eher für gute Unterwäsche bekannt ;)



Allgemein war ich sehr zufrieden mit meinen Einkäufen und auch mit der ganzen Zeit dort. Ich habe auch gelernt, dass Amerikaner eine völlig andere Mentalität haben. Sie sind viel entspannter und spontaner, wobei vor allem zweiteres zeitweise etwas anstrengend sein kann ;) Meinem Englisch hat der Aufenthalt auch gut getan, gerade vor dem Abi kann ich jedem einen Auslandsaufenthalt sehr empfehlen. 

Wart ihr auch schon mal in den USA? Und habt ihr auch Kosmetika geshoppt?

liebe Grüße,

Bliss 

Samstag, 7. Februar 2015

Mein Lavera-Sortiment

Heute dachte ich, stelle ich mal mein momentanes Lavera-Sortiment vor, bestehend aus einer Spülung, einem Spitzenfluid, zwei Body Lotions, einem Körperpeeling, einem Gesichtspeeling, einer Gesichtscreme und einem Concealer. 


Die Produkte sind alle mit dem NaTrue-Siegel und der Veganblume ausgezeichnet, mehr Infos zu diesen Siegeln findet ihr auf der Naturkosmetik Seite hier auf Beautired. Alle Produkte bestehen ausschließlich aus pflanzlichen Inhaltsstoffe, aus eigener Herstellung und enthalten weder synthetische Konservierungsstoffe, noch Silikone, Paraffine oder Mineralöle.


Ich beginne mal mit der Körperpflege: Zum Winteranfang kaufte ich mir die Limited Edition Creme-Öl Lotion mit dem Namen Winter Glory. 


Sie enthält Bio-Paranüsse und Bio-Ahornsirup und ist für normale bis trockene Haut geeignet und sehr reichhaltig speziell für den Winter. Der Geruch ist nussig-süß und hat ein bisschen was von Weihnachten. Ich habe eigentlich normale Haut und dachte für den Winter ist eine reichhaltige Pflege nicht schlecht, allerdings war sie mir dann doch etwas zu reichhaltig und es dauerte immer etwas, bis sie eingezogen war. Danach war meine Haut schön weich und mit viel Feuchtigkeit versorgt. Für eher trockene Hauttypen ist sie meiner Meinung nach ideal, vor allem bei kalten Temperaturen. Momentan ist sie glaube ich noch erhältlich und kostet ca. 6€.


Da mir die Creme langsam zu Neige ging, kaufte ich mir diesmal die Vitalisierende Bodylotion Orange Feeling. 



Sie enthält Öl aus Bio-Orangen und Bio-Sanddornextrakt und ist für jeden Hauttyp geeignet. Diese Bodyloton ist leichter als die Winter Glory und zieht auch schneller ein. Zu meinem eher normalen Hauttyp passt sie ideal und spendet viel Feuchtigkeit. Der Geruch ist angenehm fruchtig, wie eine frische Orange. Die Bodylotion kostet ca. 6€, meiner Meinung nach ein sehr akzeptabler Preis, wenn man sich die Qualität der Inhaltsstoffe ansieht.


Ich probierte ebenfalls das Lavera Duschpeeling Lime Sensation aus.


Kieselmineral-Peelingkörper entfernen sanft abgestorbene Hautschüppchen und durch milde Tenside wird die Haut sanft gereinigt. Das Peeling duftet nach Bio-Lemonen und Bio-Eisenkraut. An dem Peeling gefällt mir sehr, das es sanft zur Haut ist und auch die Peelingkörner sind kein bisschen aggressiv. Ich benutze es in der Regel einmal die Woche. Gegen den Preis lässt sich auch nichts sagen, 5€ sind völlig legitim. Allerdings spricht mich der saure Geruch nicht so an, ich bin nicht gerade Fan von Limonen... Momentan bin ich auch eher auf ein Peeling von Amalur scharf, von dem ich schon eine Probe hatte, allerdings kostet es 20€... Sollte ich mich doch dazu durchringen es zu kaufen, werde ich es hier mal vorstellen.

Kleiner Tipp: Da ich an den Beinen hin und wieder mit eingewachsen Haaren zu kämpfen habe, trage ich das Peeling manchmal zusätzlich mit einem Peelinghandschuh auf. Dadurch wird der Effekt noch verstärkt und eingewachsene Haare lösen sich leichter.



Jetzt zur Haarpflege: Zu meinem letzten Geburtstag bekam ich die Lavera Apfel Haarspülung geschenkt. Sie ist für normales Haar gedacht, enthält Bio-Apfelextrakt und ist frei von Silionen.


Die Spülung verspricht intensive Feuchtigkeit, eine verbesserte Haarstruktur und soll die Kämmbarkeit erleichtern. Hier muss ich ehrlich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht war. Ich habe von Natur aus eher glatte und pflegeleichte Haare und nach einer Spülung ließen sie sich eigentlich immer wunderbar kämmen. Aber bei der Lavera Apfelspülung war das nicht der Fall, meine Haare waren meistens nach dem Duschen total verknotet, ich hatte das Gefühl ich hätte gar keine Spülung benutzt. Auch von den Pflegeeigenschaften spürte ich nichts und der Geruch war jetzt auch nicht gerade der Hammer. Sie kostet zwar nur 4€, aber die Wirksamkeit tritt meiner Meinung nach gar nicht ein. Ich habe auch schon von anderen Blogs gehört, dass das dazugehörige Shampoo, ebenfalls nicht so super ist und die Haare verknotet. Da die Spülung langsam leer geht, überlegte ich mir, es mal mit einer anderen von Lavera zu probieren, aber ich wollte nicht gleich wieder herumexperimentieren, da meine Haare jetzt eh schon leicht angeschlagen sind, von dem erschwerten Kämmen. Ich habe mir stattdessen eine Spülung von Nivea gekauft. Das ist zwar keine Naturkosmetik, aber immerhin hat sie beim Ökotest mit Gut abgeschnitten, das ist ja schon mal was. Ich werde demnächst von ihr berichten.


Da meine Haare inzwischen etwas länger sind benutze ich eigentlich immer eine Extra-Spitzenpflege. Bisher nahm ich immer das Garnier Fructis Anti-Spliss Serum und war immer sehr zufrieden damit. Allerdings entdeckte ich dann, dass es von Lavera ebenfalls ein Repair Pflege Haarspitzenfluid ohne Silikone gibt und beschloss, es mal zu testen. 


Es enthält Bio-Rosen und pflanzliches Keratin, soll strapazierte und brüchige Spitzen stärken und Splissbildung verhindern. Das Fluid soll in das trockene oder handtuchtrockene Haar eingearbeitet werden. Es kostet 5€ ungefähr genau soviel, wie das von Garnier, mit dem Unterschied, das mich hier die Wirkung nicht gerade überzeugt hat. Das Fluid ist sehr sanft und leicht, allerdings etwas zu leicht um strapazierte Spitzen mit genug Feuchtigkeit zu versorgen. Der Rosengeruch ist zwar sehr angenehm, aber ich hatte nicht das Gefühl, das es für meine Haare einen großen Unterschied machte, ob ich das Fluid benutze oder nicht. Ich persönlich setze bei der Pflege von Spitzen und Längen auch eher auf ölhaltige Produkte. Als Haarkur benutze ich oft einfach natives Kokos- oder Olivenöl. Für meine Gewohnheiten war das Spitzenfluid nicht reichhaltig genug und ich habe eigentlich auch kein sonderlich trockenes Haar, mit den meisten Produkten habe ich eher das Problem, das sie zu reichhaltig sind und mein Haar am Ende schlaff herunterhängt. Deshalb war ich auch hier etwas enttäuscht. Zukünftig werde ich mir wieder das Spitzenfluid von Garnier kaufen. Ich versuche zwar die meisten meiner Kosmetikprodukte durch Naturkosmetik zu ersetzten aber es muss auch von der Wirksamkeit Sinn geben.


Nun weiter zur Gesichtspflege: Da ich noch hin und wieder mit Hautunreinheiten zu kämpfen habe probierte ich das Hautbildverfeinernde Fluid mit Bio-Minze und Bio-Klettenextrakt speziell für unreine Haut aus. 


Das Fluid soll besonders leicht sein, die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und das enthaltene Zink soll Poren und Hautbild verfeinern und Pickel und Mitesser reduzieren. Die enthaltene Minze soll erfrischend, kühlend und hautklärend wirken, der Bio-Klettenextrakt wirkt hautpflegend und adstringierend(das heißt es verdichtet die Hautoberfläche). Ich bin sehr begeistert von dem Fluid, da meine Haut reichhaltige Cremes eigentlich gar nicht mag und dann schnell glänzt. Aber dieses Fluid ist wirklich sehr leicht, spendet Feuchtigkeit und zieht schnell ein. Was mir außerdem sehr gefällt ist, dass es sich wirklich kühl und erfrischend auf der Haut anfühlt und diese sich nach dem Auftragen sehr weich und zart anfühlt. Gerade wegen dieser Eiegnschaften denke ich, dass es ein perfektes Produkt für den Sommer sein wird, im Winter wird das Fluid vielen wahrscheinlich zu leicht sein, aber bei Minusgraden greife selbst ich zu reichhaltigen Cremes. Der Geruch ist leicht minzig/kräutrig, aber eher angenehm und verfliegt schnell auf der Haut. Außerdem finde ich den Pumpspender viel hygienischer als eine Creme-Dose. Was mein Hautbild betrifft so habe ich das Gefühl, das es wirklich feiner wirkt und das Fluid verstopft durch die leichte Textur auch meine Poren nicht.  Allerdings ist es natürlich auch kein Wundermittel. Da es keine aggressiven Stoffe enthält, tötet es natürlich keine Pickel ab, aber die Inhaltsstoffe helfen bei der Abheilung. Das Fluid kostet 8€ ist also schon etwas teurer, als die anderen Produkte, aber mir ist es den Preis wert. Die Inhaltsstoffe wurden außerdem vom Öko-Test mit sehr gut bewertet, ich finde das legitimiert auch den Preis, denn viele qualitativ hochwertige Naturkosmetikmarken sind wesentlich teurer. Das Fluid ist für unreine Haut ideal und ich kann jedem empfehlen, es mal auszuprobieren. Das einzige, das mir fehlt, ist ein integrierter Lichtschutzfaktor, deshalb benutze ich es eher als Nachtcreme, oder an Tagen, an denen ich zu Hause bin. Meine Tagescreme ist momentan von Nivea, von ihr werde ich auch mal demnächst berichten. 


Da ich mit dem Fluid gute Erfahrungen gemacht habe beschloss ich mir auch das Klärende Peeling für ca. 5€ zu kaufen. 


Das Peeling soll porentief reinigen, das Hautbild verfeinern und ist für alle Hauttypen geeignet. Es wird empfohlen es 1-2 Mal die Woche zu benutzen. Das enthaltene Ginkgo soll der Haut ein frisches und klares Aussehen schenken und die Jojoba-Peelingkörper entfernen sanft abgestorbene Hautzellen. Der ph-Wet liegt bei 5,0-5,5. Auch dieses Peeling hat mir sehr gefallen, es ist schonend zur Haut und macht sie schön weich und frisch. Auch die Poren werden gut gereinigt und von Schmutz befreit, so haben es Unreinheiten schwerer zu entstehen. Von Ginkgo halte ich allgemein sehr viel und der Geruch ist angenehm mild. Bei Peelings ist mir inzwischen sehr wichtig, dass die Peelingkörner natürlich sind und nicht aus Mikroplastik bestehen. Das wurde auch vom ÖkoTest gelobt und das Peeling wurde mit sehr gut bewertet. Das Problem bei Mikroplastik, welches viele Peelingkörpern enthalten, ist, dass es sich nicht recyceln lässt und krebsauslösende Schadstoffe aufnehmen kann. Aber mit dem Lavera Peeling bin ich rundum zufrieden, sowohl mit den Inhaltsstoffen, als auch mit der Wirkung und der Hautvertäglichkeit und auch am Preis kann man nicht meckern. Ich glaube ich war noch nie so zufrieden mit einem Gesichtspeeling und werde es auf jeden Fall in meinem Sortiment behalten.


Nun zum Bereich Make-Up. Da ich mit dem 6 Uhr aufstehen an Schultagen einfach nicht klar komme, habe ich eigentlich fast immer mit Augenringen zu kämpfen. Deshalb gehe ich ohne Concealer eigentlich fast nie aus dem Haus. Also kaufte ich mir den Natural Concealer in dem Farbton Ivory.


Er soll für einen wachen Blick sorgen und Augenschatten und Rötungen abdecken. Die Deckkraft wird als leicht bis mittel angegeben. Er enthält Bio-Süßholzwurzelextrakt und Bio-Sheabutter um gleichzeitig pflegend zu wirken. Allerdings war ich von dem Concealer nicht gerade überzeugt, die Textur fühlte sich komisch an beim Auftragen und wurde leicht klumpig. Die leichte bis mittlere Deckkraft kann ich leider nicht bestätigen. Es machte eigentlich keinen Unterschied ob ich den Concealer draufhatte oder nicht, er deckte überhaupt nicht gut und mit der Zeit fing mein Augenbereich an zu glänzen, da die Textur sehr fettig ist. Ich musste deshalb ständig drüberpudern, sehr nervig. Der Concealer ist mit 8€ auch nicht gerade sehr billig, weshalb ich mehr erwartet hätte. Auch in anderen Rezesionen schnitt er nicht sonderlich gut ab. Vom Irresistible Glam Multi-Effect Concealer, ebenfalls von Lavera, habe ich allerdings besseres gehört, vielleicht werde ich ihn mal kaufen. Ich habe auch überlegt den Natural Concealer von Benecos zu kaufen, als ich ihn aber in unserem Müller-Drogeriemarkt näher in Augenschein nahm, kam er mir aber auch sehr ölig vor. Bis zum Abitur und dem damit verbundenem Schlafmangel, werde ich wahrscheinlich im Bereich Concealer eine Naturkosmetik-Experimentier-Pause machen und wieder meinen alten Light-Reflecting Concealer von Catrice benutzen. Wenn die kritische Phase vorbei ist, werde ich mich dann wieder auf die Suche nach dem Ultimativen Nautrkosmetik Concealer begeben.


Lavera Fazit: Die Qualität der Lavera Produkte zeichnet sich vor allem durch das NaTrue-Siegel und einige Ökotest-Bewertungen aus. Da sie mit der Veganblume gegen Tierversuche ausgezeichnet sind, ist das für mich ein weitere Pluspunkt. Außerdem ist der Preis verglichen mit anderen Naturkosmetikmarken sehr günstig. Im Bereich Körper- und Gesichtspflege ist meiner Meinung nach die Wirkung optimal, da gibt es nichts dran auszusetzen. Die Produkte gibt es auch in verschiedenen Serien, speziell für die unterschiedlichen Hauttypen. Im Bereich der Haarpflege bin ich dagegen nicht so überzeugt, allerdings habe ich bisher auch nur zwei Produkte getestet, weshalb dieser Eindruck nicht unbedingt allgemein gültig ist, mit dem Concealer ist es ähnlich. Insgesamt ist Lavera für mich eine gut Alternative zu normaler Kosmetik und auch preislich ist sie eigentlich für jeden finanzierbar.

Dienstag, 20. Januar 2015

Benecos Nagellackentferner Naturkosmetik

In letzter Zeit versuche ich mehr auf Naturkosmetik umzustellen. Wann immer ein Produkt bei mir leer geht, versuche ich es durch ein Naturkosmetikprodukt zu ersetzen, das am besten noch vegan ist. Die Wirkung sollte natürlich auch stimmen. Neulich stieß ich bei unserem Müller Drogerie Markt auf die Naturkosmetikmarke Benecos, welche das BDIH-Prüfzeichen für kontrollierte Naturkosmetik trägt. Ich wurde dabei auf den Nagellackentferner aufmerksam. Er ist sowohl BDIH-zertifiziert, als auch veagn und natürlich acetonfrei. 



Der Nagellackentferner enthält 100ml und kostet 3,99€, für Naturkosmetik eigentlich völlig ok. Ich war erst skeptisch, ob er überhaupt richtig funktioniert, aber er entfernt Nagellack genauso gut, wie jeder andere Nagellackentferner. Allerdings dauert es etwas länger, als mit Acetonhaltigem und man sollte relativ viel Flüssigkeit auf das Pad geben. Bisher habe ich ihn nur auf normalem Nagellack ausprobiert, es kann gut sein, dass er bei Naturkosmetiknagellack schneller wirkt. Für Glitzer Nagellacke(irgendwie klingt der Plural von Nagellack echt bescheuert) oder sonstige Spezialüberlacke ist er, glaube ich eher nicht geeignet, aber bei normalem Farbnagellack durchaus eine Alternative. Der Geruch ist auch sehr angenehm mild und nicht wie bei einer Chemiebombe. Ich war erst unentschlossen, ob ich ihn weiterhin kaufen soll, da ich es doch lieber mag, wenn alles schnell geht. Andererseits, finde ich, dass man für gute Kosmetik und Tierschutz auch ein paar Opfer bringen sollte. Ich werde ihn auf jeden Fall weiterhin kaufen und falls ich doch mal wenig Zeit habe oder einen Special-Topper Nagellack trage, kann ich immer noch den normalen Nagellackentferner meiner Mutter stibitzen. Ich glaube, das ist eine Lösung, mit der mein Gewissen leben kann :)


Den Nagellackentferner und die Marke Benecos an sich kann ich wirklich jedem empfehlen, der auf gute Naturkosmetik und vegane Produkte Wert legt. Ich habe bisher zwar nur den Nagellackentferner ausprobiert, aber über andere Produkte der Marke auch viel Gutes gelesen. Auf dem oberen Foto seht ihr auch eine Broschüre, die in unserem Müller bei der Benecos Theke rumliegt. Sie enthält Informationen über die verschiedenen Produkte, wie z.B. welche vegan sind und wie manche beim Ökotest abgeschnitten haben. Wenn ihr euch auch darüber informieren wollt, holt euch am besten die Broschüre bei einem Müller in eurer Nähe oder geht direkt auf die Internetseite. Kleiner Tipp: Der Benecos Nagellack, der in fünf Farben erhältlich ist, hat beim Ökotest mit der Note gut bestanden und die Natural Mascara Maximum Volume, der Natural Lipstick, das Natural Powder Blush und das Shower Gel sogar mit sehr gut. Weitere Benecos Produkte habe ich bisher noch nicht persönlich getestet, da ich momentan keinen Bedarf an neuen Produkten habe. Sobald sich das aber ändert, werde ich hier von den Ergebnissen berichten.

Liebe Grüße,

Bliss